Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Google muss 350.000 Euro Schadensersatz zahlen

Posted in Allgemeines zu Google, Finanzielles, Klagen, Verhandlungen by giwy on 2009-01-20

Google muss an zwei französische Reiseveranstalter einen Schadensersatz von insgesamt 350.000 Euro bezahlen. Man hat Google schuldig gesprochen, das der Suchmaschinenbetreiber Teile der Kundschaft von den beiden Reiseveranstaltern auf die Websites von Konkurrenzfirmen geführt hat, so die Mitteilung des Pariser Landgerichts vom Montag. Im Jahr 2006 haben die beiden Firmen Terres d’aventure und Voyageurs du monde das Unternehmen Google verklagt. Ihnen war aufgefallen, dass bei der Eingabe des eigenen Firmennamens die Werbung von Konkurrenten eingeblendet wurde. Die Folge: Die Kundschaft ging zu den Konkurrenten.

Das Gericht hat Google zu dem Schadensersatz verdonnert, weil der Suchmaschinenbetreiber es versäumt habe, die Konkurrenzwerbung zu verhindern. Außerdem habe man die Werbung nicht ausreichend als diese gekennzeichnet. Das Gericht stellte sich (LEIDER!, Amn. d. Verf.) aber nicht vollständig hinter die Kläger, da diese offenbar Millionenbeträge von Google verlangten. Das Gericht sprach Voyageurs du monde 200.000 Euro zu und Terres d’aventure 150.000 Euro. Die Verfahrenskosten von 60.000 Euro muss Google ebenfalls tragen. Insgesamt kostet der Fall das Unternehmen also 410.000 Euro.

Quellen: .Abendblatt, .Eisy

Google AdWords vor dem Bundesgerichtshof:Verwendung fremder Marken durch Wettbewerber ***Update***

Posted in Adwords, Finanzielles, Klagen, Verhandlungen by giwy on 2009-01-20

Der Bundesgerichtshof verkündet am 22.01.2009 in drei Sachen (I ZR 125/07, I ZR 125/07 und I ZR 125/07 )seine mit Spannung erwartete Entscheidungen zur Frage der Verwendung fremder Marken durch Wettbewerber als Keywords in der Werbung bei Google (AdWords). Zwei Berufungsgerichte (OLG Stuttgart und OLG Braunschweig) hatten eine Markenverletzung bejaht, das OLG Düsseldorf hatte sie verneint.

Anbei noch Infos aus der Pressemitteilung des BGH.

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Google kämpft für gleichgeschlechtliche Ehe … aber nicht Uneigennützig

Um den Mitarbeitern im eigenen Hause den Rücken zu stärken, nimmt Google den Kampf gegen die Diskriminierung des Bundesstaates Kalifornien auf.

In einem Gesetzesanhang (Proposition 8) wurden erst im November mit knapper Mehrheit die Ehen von schwulen und lesbischen Paaren in Kalifornien im Nachhinein als illegal deklariert, nachdem die Kirchen per 20-Millionen-Kampagne für den Meinungsumschwung sorgten. In einer speziellen Gerichtseingabe (”Amicus Brief”) nimmt Google gemeinsam mit anderen Organisationen nun eine eindeutige Haltung dagegen ein. Google argumentiert, dass man viele Mitarbeiter mit entsprechenden sexuellen Orientierungen habe. Falls deren Ehen de facto annulliert werden würden, könnten diese Menschen den Bundesstaat bewusst verlassen wollen. Google könnte dadurch wichtige Talente und entscheidendes Know-how verlieren. Anderen Konzernen im Staat dürfte es genauso gehen. “Darum haben wir die Eingabe unterstützt, um vor dem obersten Gerichtshof des Landes (California Supreme Court) die Proposition 8 anzugreifen”, teilt Google mit.

Ironie am Rande: Fast zeitgleich mit dem kämpferischen Einsatz für Schwule und Lesben fädelte der Konzern einen Vertrag mit dem Vatikan-Fernsehen CTV und Radio Vatikan ein, damit die über YouTube in einem eigenen Kanal exakt die gegenseitige Position verbreiten können. Erst zu Weihnachten hetzte Papst Benedikt gegen Schwule.
(rm)

Quelle: .TI, .PDF-Dokument

YouPope? PopeTube? Kirche 2.0 …

Posted in Allgemeines, Allgemeines zu Google, Klagen, Verhandlungen, Youtube by giwy on 2009-01-20

Soso, da lese ich also in den Nachrichten, dass selbst der Papst bzw. der Vatikan alsbald einen eigenen Youtube-Channel erhalten soll. Ich frage mich ernsthaft, welchen Sinn Google damit verfolgt? Ja, sicher, Video-Ansprachen an die Gläubigen sollen endlich an einem Punkt konzentriert werden, denn auf der Homepage vom Papst sind zwar allerlei Ansprachen gelistet, aber so gut wie ausnahmslos in der Textausgabe. Wie also unschwer schlusszufolgern sein dürfte, hofft Youtube / Google also drauf, dass die Gläubigen aus aller Welt ihr Idol bei der Videoplattform besuchen. Und sonst? Werbung schalten? Ein Spaß-Projekt wird Y/G wohl kaum daraus machen wollen.

Wie dem auch sei, für den 23. Jänner kündigt der Vatikan jedenfalls eine Pressekonferenz an, auf der Einzelheiten mitgeteilt werden sollen. Die Veranstaltung mit dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, Claudio Maria Celli, steht unter dem Motto: “Neue Technologien – neue Verbindungen. Für eine Kultur des Respekts, des Dialogs, der Freundschaft”. Bei der Konferenz anwesend sein werden die Vatikan-Führung, sowie Henrique de Castro, Googles YouTube-Verantwortlicher. Produziert werden die Videos vom internen vatikanischen Fernsehsender und dem vatikanischen Radio.

Quellen: diverse

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