Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Die Knackpunkte von Google Android: daran wird es hapern!

Posted in Android, Überwachung by giwy on 2008-09-24

Ein Handy besitzt jeder. Oder sagen wir fast jeder. Ich tippe mal 98/100 Menschen haben eins. Und darin wird natürlich auch so einiges gespeichert und abgelegt. Angefangen von SMS und Kalenderterminen, über persönliche, manchmal gar nicht jugendfreie Fotos, bis zur Nutzung als Wechselspeicher für Dokumente und Daten. So ist auch für nahezu jeden Nutzer der Verlust seines elektronischen Lieblings ein Weltuntergang. Schliesslich möchte man nicht, dass Fremde an die eigenen Daten kommen, in der Regel sind die Geräte ja allenfalls mit einem PIN versehen, Speicherkarten so gut wie nie. Doch wie ist das mit einer Firma, die bekannt und berüchtigt dafür ist, Daten zu verwerten und ihr Geld in erster Linie durch Werbung zu verdienen?

Google stellte am gestrigen Dienstag offiziell zusammen mit T-Mobile sein Betriebssystem „Android“ vor. Das zugehörige Gerät, mit dem das OS vertrieben wird, ist kein besonderes, ein HTC Dream. Der Knackpunkt ist aber die Software. Seit -November 2007- entwickelte die Firma, nun ist das Projekt fürs erste abgeschlossen und das Mobiltelefon soll zügig in den USA und später auch in Europa / Asien auf den Markt kommen.

Interessanterweise soll das Gerät erstmal nur an Läden abgegeben werden, die in einem bestimmten Radius des 3G-Netzes von T-Mobile liegen. Ich nehme stark an, dass sich Google dadurch eine starke Nutzung seiner Dienste erhofft, welche sich in Verbindung mit dem für die Connectivity unumgänglichen Googlemail-Account prima für Content-specific Ads bzw. User-specific Ads nutzen lässt. Die Formel hierzu ist denkbar einfach: wer nur mit langsamer Geschwindigkeit surfen kann, nutzt die Dienste seltener; je schneller, je öfter. Ergo mehr Daten und mehr Geld für Google.

Auch das Google-Mobile-Team selbst gibt dieses Vorhaben offen zu:

At YouTube, we are constantly testing new ways to deliver the kinds of ads that contribute to the user experience while making the most sense for advertisers, and we’ve learned a lot about what works for YouTube and what doesn’t.

Bevor jetzt einige „Hey, aber das OS ist doch Open-Source“ schreien: Ja, ihr habt Recht. Allerdings nur zum Teil, denn der Kern ist nach wie vor in den Händen von Google. Wer garantiert mir, dass sich hier nicht irgendwelche zwielichtigen Machenschaften verbergen? Nachdem schon im August in einem Interview mit Apple-Chef Steve Jobs bekannt geworden war, dass das IPhone eine Hintertür eingebaut habe (Angeblich zur Entfernung von Schadprogrammen vom Gerät, Anm. des Autors), kam unlängst heraus, dass das Gerät sogar während des Betriebs vollautomatisch Screenshots erstelle. Angeblich natürlich nur aus ästhetischen Gründen, niemand wolle dem Nutzer etwas böses.

Ein Schelm, wer beim Google-Phone nun böses denkt. ;)

Ich bin gespannt, was passiert und wann wir von den ersten Exploits hören werden.

Quellen: .Google-Mobile , .Gulli , div. weitere.

Eine Antwort

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  1. […] 17, 2008 Ich könnte ja jetzt sagen, ich hätte es ja gesagt. Aber ich lasse es […]


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