Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Manipuliert Google seine Nutzer künftig beim lesen der Suchergebnisse?

Posted in Allgemeines, Allgemeines zu Google, Überwachung by giwy on 2008-11-07

Wohin schauen Menschen beim Betrachten einer Suchmaschinen-Trefferliste? Diese Frage ist für Suchmaschinenbetreiber ebenso wichtig wie für deren Werbekunden. Denn je nachdem, wo die Werbelinks auf der Seite platziert werden, springen sie dem Betrachter mehr oder weniger stark ins Auge. So hat nun etwa eine Studie von Google gezeigt, dass die ersten Treffer in der Liste besonders häufig und intensiv betrachtet werden. Auch auf die erste Werbeanzeige im sich rechts auf der Seite befindenden Block schauen viele Betrachter. Sieht der Seitenbesucher die Liste jedoch länger an, schweift sein Blick auch auf die weiter unten aufgelisteten Treffer. Verlässt er die Trefferliste und kehrt er anschließend wieder zurück, blickt der Betrachter eher auf die in der Mitte und weiter unten angeordneten Treffer.

Um herauszufinden, wie ein Internet-Nutzer eine Trefferliste einer Suchmaschinenanfrage betrachtet, wird häufig die Methode des sogenannten Eyetracking eingesetzt. Dieser englische Begriff lässt sich mit „Blickbewegungsregistrierung“ übersetzen und besagt, dass mit Hilfe technischer Mittel erfasst wird, wohin der Anwender seinen Blick zu welchem Zeitpunkt richtet. Zur Aufzeichnung der Daten werden meist spezielle am Kopf befestigte Geräte verwendet, die mit einer Kamera ausgestattet sind. Dabei ist die Kamera so ausgerichtet, dass sie denselben Bereich erfasst, der mit den Augen fixiert wird. Das Verfahren wird auch in der Psychologie, Neurologie und in der Werbebranche eingesetzt, indem beispielsweise überprüft wird, welche Bereiche von Zeitungs- und Zeitschriftenseiten von einem Betrachter als erstes wahrgenommen werden.

Google will also mit diesen Versuchen eine Auswertung der für die Online-Werbung relevanten Seitenbereiche im Page-Layout erreichen. Google lebt von den Einnahmen durch die Werbung bzw. durch den entsprechenden Klick auf die relevanten Inhalte und Links, daher ist die Arbeit mit den „Blickbewegungsregistrierungs“-Versuchen gut investiertes Geld… für Google jedenfalls. Inwiefern sich das ganze für den Nutzer auszahlen wird, bleibt jedoch abzuwarten. Es ist zu erwarten, dass die finanziell relevanten Ergebnisse von Google künftig geschickter und unauffälliger in die Ergebnisse eingebaut werden. Vorstellbar ist hier z.B., als jedes zweite Ergebnis auf der ersten Seite einen Advertisement-Link einzubauen oder gleich ein Zufalls-Verfahren zu verwenden.

Quelle: .de.news.yahoo.com

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