Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

GDrive_on_Cosmo_Getting_Started_Guide.pdf

Ich habe mir in den letzten Tagen eine Auszeit genommen, um darüber nachzudenken, ob ich das interne Dokument zur Einrichtung & Nutzung des GDrives, über das ich bereits HIER gesprochen habe, doch direkt bereitstelle. Nach einigem hin und her bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das der richtige Schritt ist. Mein Dank an dieser Stelle gilt einem anonymen Unterstützer dieses Projekts aus Nah-Ost. Thx Dude for the documents!

Sollte WordPress meinen Blog aufgrund von Meinungsverschiedenheiten oder aufgrund einer Anfrage von Google löschen, lasst euch gesagt sein, man sieht sich immer zweimal im Leben. Und das meist eher früher als später.

Nun aber zum Dokument.

GDrive_on_Cosmo_Getting_Started_Guide.pdf

Google ändert heimlich Datenschutzbestimmungen!

Halten die Google-Internen die Menschheit für dumm? Scheinbar schon. Bei der augenscheinlich bekanntesten Firma der Welt einfach kurz in den Datenschutzbestimmungen zu graben und auch noch davon auszugehen, dass davon am Data Privacy Day (!!) & gerade in der jetzigen Zeit -wo Google ohnehin unter den wachsamen Augen der Datenschützer steht, und sich auch der Rest der Menschheit langsam Gedanken macht, was mit seinen Daten in Mountain View eigentlich passiert- keiner etwas merkt, grenzt meiner Meinung nach schon an … Wahnvorstellungen? Wohl das beste Wort.

Jedenfalls schreibt ZDNet heute, dass Google eben dieses unternommen habe. So heisst es im dortigen Artikel,

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GDrive, GoogleDrive, Platypus, WebDrive: GiWY hat die Google-internen Dokumente!

Bevor wir zum eigentlichen Inhalt dieser -durchaus brisanten- Nachricht kommen, ein kleines Vorwort. Mir wurden bereits xmal Emails geschickt, wieso ich manche Nachrichten erst einige Zeit später poste, als andere Blogs bzw. Nachrichten- & Newsseiten. Ganz einfach, das liegt daran, dass ich gerne etwas genauer als gewisse andere deutsche Google-Blogs recherchiere und euch für euren Besuch hier auch was bieten möchte. Klar ist, wenn es eine gewöhnliche News ist, dann werde ich diese hier auch asap veröffentlichen. Wenn es aber -wie in diesem Fall jetzt- etwas ist, was noch besser recherchiert werden kann, was bei den holprig-ungenauen Recherchen wie denen des GWB per GoogleCache nicht allzu schwer ist, dann tue ich das auch und bringe die News dann lieber etwas später. Im Regelfall bekommt ihr dann aber wirkliche Insider-Informationen, und keinen Wisch auf Bild-Zeitungs-Niveau.

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„Wie Google von der Krise profitiert“. Ein Gespräch mit Dr. Andreas Schönenberger, Chef von Google Schweiz

schoenenberger-andreas

Dr. Andreas Schönenberger, Chef von Google Schweiz

Zugegebermaßen, das Interview mit Herrn Dr. Schönenberger ist nicht das allerneuste, sondern von Ende Dezember 2008.

Allerdings ist die Lage ja bislang unverändert, sodass das Thema nach wie vor aktuell ist. Aus diesem Grund stelle ich es euch zur Verfügung.

Herr Schönenberger, welchen Einfluss hat die Finanzkrise auf Google?
In einer Rezession – und ich denke, darin befinden wir uns im Moment – suchen die Menschen vermehrt im Internet nach Informationen und Sparmöglichkeiten. Und dabei nutzen sie die Suchmaschinen stärker – unter anderem auch uns. Das zeigen unsere Statistiken.

Damit verdienen Sie aber noch kein Geld.
Stimmt. Aber wenn sich mehr Leute im Internet tummeln, dann können die Firmen dort potenziell mehr Menschen mit ihrer Werbung erreichen. Das macht das Internet als Werbekanal attraktiver.

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Und der beste Arbeitgeber in den USA ist …

Posted in Allgemeines zu Google, Finanzielles, Personelles, Studien by giwy on 2009-01-22

… nicht Google!

Denn das US-Wirtschaftsblatt Fortune setzte das Storage-Unternehmen „NetApp“ auf Platz 1 seiner jährlich aktualisierten Liste der „100 Best Companies to Work for„. Sowohl 2007 als auch 2008 war Google als Sieger hervorgegangen und auch für dieses Jahr ging man ursprünglich davon aus, dass Google den Platz halten würde. Diesmal reichte es aber nur für Platz 4.

NetApp (Vorjahr: Platz 14) zeichne ein schon „legendäres Gleichheitsprinzip in der Firmenkultur“ aus, das von den rund 5000 Mitarbeitern enthusiastisch aufgenommen werde, begründet das Blatt seine Wahl. Auch seien die Sonderleistungen des Unternehmens herausragend. So würden die Angestellten etwa bei voller Bezahlung fünf Tage lang für ehrenamtliche Aufgaben freigestellt, und wer ein Kind adoptiere, erhalte eine finanzielle Unterstützung von 11.390 US-Dollar. Die Degradierung Googles auf Platz 4 erklärt Fortune damit, dass der Konzern Gratifikationen gestrichen habe und zurückhaltender bei Neueinstellungen sei.

Quelle: .Heise

Zeitungsartikel: Google und Microsoft müssen zurück zum Wesentlichen

Im „Handelsblatt“ habe ich einen gut geschrieben Artikel von Jeff Segal gefunden. Es geht hauptsächlich um Google und Microsoft und wie diese ihre Dienstangebote immer weiter ausweiteten, und das Kerngeschäft, bei Google die Suchmaschine, bei Microsoft das Windows-Betriebssystem, vernachlässigten. Eine schöne Abendlektüre.

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Google schaltete Werbung auf Raubkopiererportal

Posted in Adwords, Finanzielles, Klagen, Verhandlungen by giwy on 2009-01-22

Wie bereits mehrere englische News-Sites berichteten, soll Google offenbar über den Ask.com Suchdienst längere Zeit auf einem der weltweit größten BitTorrent-Portale, per AdWords Werbung geschaltet haben. IsoHunt.com ist -nicht nur laut Wikipedia– eines der weltweit größten Suchportale im Bit-Torrent Netzwerk.

isohunt

Google schrieb dies sogar in seinen eigenen Richtlinien nieder. Diese besagen nämlich, dass man selbst keinerlei Werbung auf Websites schaltet, die in irgendeiner Weise in Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen stehen oder auf solche Websites verlinken. Sinnigerweise werden dadurch eigentlich viele größere BitTorrent-Sites wie IsoHunt von vornherein ausgeschlossen. Wieso also sollte Google Werbung auf einer solchen Website schalten lassen?

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***Update*** BGH weist Klage gegen fremde Verwendung von Adwords zurück

Der BGH hat die Klage gegen eine fremde Verwendung von Adwords bei Google zurückgewiesen. Mehr zur Urteilsbegründung im Link.

-Zum Artikel-

Googles Interesse an deinen Interessen heisst „Google Preferred Sites“

Posted in Überwachung, Datenspeicherung, Google Preferred Sites by giwy on 2009-01-21

Dass Googles Datensammelwahn fast keine Grenzen kennt, dürfte ja inzwischen auch dem netzfremdesten Menschen bekannt sein. Ein erster Schreckmoment folgt nun für alle, die im Netz auf ihre Privatsphäre achten – und trotzdem einen Google-Account haben.

Denn nun hat Google „Preferred Sites“ (dt. Bevorzugte Seiten) vorgestellt. Das neue Feature soll dem User ermöglichen, bevorzugte Seiten für seine Suchanfragen festzulegen. Mit dem neuen Feature sollen die Sucheinstellungen den persönlichen Vorlieben besser angepasst werden können. Damit das funktioniert, muss Google sich am Suchverhalten des Users orientieren und die gesammelten Daten dann durch einen Algorithmus auswerten. Hierzu werden durch die Eingabe der Seiten, auf die der User am häufigsten zugreift, Suchergebnisse von diesen bevorzugten Seiten häufiger angezeigt, sofern sie für die Suchanfrage relevant sind. So können für spezielle Arten von Informationen entsprechende Lieblingsseiten hinterlegt werden.

Zur Nutzung der Funktion ist ein Google-Account nötig. Glücklicherweise, möchte man da fast sagen, so beschränkt sich der Kreis wenigstens auf die User, die dies -offenbar- wirklich wollen. Weitaus schlimmer würde sich die Lage wohl darstellen, wenn Google dies bei grundsätzlich allen Nutzern seiner Suchmaschine anwenden würde. Man darf gespannt sein, was die Zukunft da nonch bringen mag.

Quellen: .Ok , .Eisy

Google verabschiedet sich von Zeitungsanzeigen: Anzeigenvermarktung nicht lukrativ genug

Posted in Finanzielles, Print-Ads, TV-Ads by giwy on 2009-01-21

Wie ich eben bei Golem gelesen habe, wird Google sich von der Vermarktung von Anzeigenplätzen in US-Tageszeitungen zurückziehen. Das Geschäft sei nicht so angelaufen, wie man gehofft hatte. Ende Februar 2009 soll Schluss sein. Damit dürfte auch der Versuch, das Projekt in Detuschland zu etablieren, glücklicherweise für alle Zeit vom Tisch sein.

Über das „Print Ads“-Programm hatte Google -letztlich erfolglos- versucht, Printanzeigen für US-Zeitungen über ein Onlineangebot zu verkaufen. Die Einnahmen sollen sich jedoch in Grenzen gehalten haben.

Spencer Spinnell, Chef von Google Print-Ads, schreibt im Unternehmensblog, dass zuletzt ca. 800 US-Zeitungen an dem Programm teilnahmen. Im November 2006 startete Google mit ca. 50 Kooperationspartnern.

Das Ende von Print-Ads sei nur eine Maßnahme von Google, um Kosten zu reduzieren und sich für die Wirtschaftskrise zu wappnen. Die Radio- und Fernsehvermarktung sei von den aktuellen Sparprogrammen nicht betroffen und würde unverändert weitergeführt, so ein Unternehmens-Sprecher. Schade eigentlich. ;)

Quelle: .golem