Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Googles schwarzer Januar

Posted in Allgemeines, Allgemeines zu Google, Finanzielles by giwy on 2009-01-15
Albert Watson (money.cnn.com)

Google-CEO E. Schmidt

Ich erinnere mich noch genau, wie Eric Schmidt, seines Zeichens CEO bei Google, vergangenen November große Töne spuckte, als er gefragt wurde, ob und inwiefern die Wirtschaftskrise in den USA auch Google treffen würde. „Wenig bis gar nicht“ oder „Ohne schwerwiegende Konsequenzen“ waren da typische Antworten.

Wie lachhaft. Google ist nunmal auch nur eine einfache Firma, wieso sollte es bei ihnen anders laufen als bei einem Autobauer oder einer Bank? Und heute lese ich bei Garett Rogers, was Google nun im Januar alles schließen wird. Da frage ich mich doch ernsthaft, wie man solche Typen engagieren kann. Fangen wir mal an.

Allgemeine Dienst-Änderungen & Schließungen

Google Video: Der Dienst wird eingestellt, es sind keine neuen Uploads mehr möglich. Die Datenbank mit den bereits vorhandenen Videos bleibt aber verfügbar.

Google Notebook: Keine neuen Anmeldungen mehr möglich, kein Service mehr seitens Google.

Dodgeball: wird komplett eingestellt

Google Catalog Suche: wird komplett eingestellt

Google Mashup Editor: wird komplett eingestellt

Jaiku: wird komplett eingestellt. Hier will Google den Code Open-Source zur Verfügung stellen. Welchen Nutzen das für Google haben soll, ist unklar. Aber ohne Eigennutzen gibt Google nichts weg oder legt es offen, soviel ist klar.

Personelles

100 Festangestellte Mitarbeiter werden entlassen (mehrere Tausend Hilfsarbeiter hat es bereits getroffen)

70 Festangestellte Mitarbeiter werden versetzt. Es handelt sich um Mitarbeiter aus den USA (Texas), Norwegen und Schweden.

Sehr passend dazu ist auch der abschließende Kommentar von Garett, frei aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt:

„Ich frage mich, ob es sich bei diesen (An-)Kündigungen um die Spitze des Eisbergs handelt, oder es ein Versuch ist, alle negativen News in einen einzelnen Tag zu packen, um dadurch der „Negativen Presse“ entgegenzuwirken.“ Ich persönliche denke ja, dass es beides sein wird. Sollte sich die Wirtschaft weiterhin so schnell ins Negative entwickeln, wird Google definitiv noch öfter negative Schlagzeilen bringen müssen – ob es ihnen passt oder nicht.

Quelle: .Garett Rogers / ZDNet

5 Antworten

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  1. René Fischer said, on 2009-01-16 at 07:12

    Alles kein Drama. Die Projekte haben nicht das gebracht was Google erwartet hat. Insofern ist die rein wirtschaftlich logische Entscheidung sie zu schließen komplett richtig. Und das Google nicht unendlich wachsen kann, war auch klar. 100 Entlassungen sind schlimm (für die Betroffenen), aber andere haben in diesen Zeiten wesentlich mehr entlassen (schau dir nur die größten Konkurrenten Yahoo! und Microsoft an). Insofern sind 100 Entlassungen bei Google da eher lächerlich, zumal es auch die ersten seit Bestehen des Unternehmens sind (wenn man mal von den DoubeClick-Mitarbeitern absieht, die nach der Übernahme entlassen wurden).

  2. […] müssen. Allein bei Google Video wurden bis zur Schließung Mitte Januar 2009 (vgl. GiWY-Artikel Googles schwarzer Januar) täglich bis zu 200.000 Filme […]

  3. […] Veröffentlicht in Finanzielles, Personelles by giwy am März 30th, 2009 Nachdem Google’s schwarzer Januar ja nun vorbei ist, besann sich offenbar auch CEO Eric Schmidt eines besseren und verzichtete […]

  4. […] Googles schwarzer Januar […]


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