Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Googles Interesse an deinen Interessen heisst „Google Preferred Sites“

Posted in Überwachung, Datenspeicherung, Google Preferred Sites by giwy on 2009-01-21

Dass Googles Datensammelwahn fast keine Grenzen kennt, dürfte ja inzwischen auch dem netzfremdesten Menschen bekannt sein. Ein erster Schreckmoment folgt nun für alle, die im Netz auf ihre Privatsphäre achten – und trotzdem einen Google-Account haben.

Denn nun hat Google „Preferred Sites“ (dt. Bevorzugte Seiten) vorgestellt. Das neue Feature soll dem User ermöglichen, bevorzugte Seiten für seine Suchanfragen festzulegen. Mit dem neuen Feature sollen die Sucheinstellungen den persönlichen Vorlieben besser angepasst werden können. Damit das funktioniert, muss Google sich am Suchverhalten des Users orientieren und die gesammelten Daten dann durch einen Algorithmus auswerten. Hierzu werden durch die Eingabe der Seiten, auf die der User am häufigsten zugreift, Suchergebnisse von diesen bevorzugten Seiten häufiger angezeigt, sofern sie für die Suchanfrage relevant sind. So können für spezielle Arten von Informationen entsprechende Lieblingsseiten hinterlegt werden.

Zur Nutzung der Funktion ist ein Google-Account nötig. Glücklicherweise, möchte man da fast sagen, so beschränkt sich der Kreis wenigstens auf die User, die dies -offenbar- wirklich wollen. Weitaus schlimmer würde sich die Lage wohl darstellen, wenn Google dies bei grundsätzlich allen Nutzern seiner Suchmaschine anwenden würde. Man darf gespannt sein, was die Zukunft da nonch bringen mag.

Quellen: .Ok , .Eisy

Google verabschiedet sich von Zeitungsanzeigen: Anzeigenvermarktung nicht lukrativ genug

Posted in Finanzielles, Print-Ads, TV-Ads by giwy on 2009-01-21

Wie ich eben bei Golem gelesen habe, wird Google sich von der Vermarktung von Anzeigenplätzen in US-Tageszeitungen zurückziehen. Das Geschäft sei nicht so angelaufen, wie man gehofft hatte. Ende Februar 2009 soll Schluss sein. Damit dürfte auch der Versuch, das Projekt in Detuschland zu etablieren, glücklicherweise für alle Zeit vom Tisch sein.

Über das „Print Ads“-Programm hatte Google -letztlich erfolglos- versucht, Printanzeigen für US-Zeitungen über ein Onlineangebot zu verkaufen. Die Einnahmen sollen sich jedoch in Grenzen gehalten haben.

Spencer Spinnell, Chef von Google Print-Ads, schreibt im Unternehmensblog, dass zuletzt ca. 800 US-Zeitungen an dem Programm teilnahmen. Im November 2006 startete Google mit ca. 50 Kooperationspartnern.

Das Ende von Print-Ads sei nur eine Maßnahme von Google, um Kosten zu reduzieren und sich für die Wirtschaftskrise zu wappnen. Die Radio- und Fernsehvermarktung sei von den aktuellen Sparprogrammen nicht betroffen und würde unverändert weitergeführt, so ein Unternehmens-Sprecher. Schade eigentlich. ;)

Quelle: .golem