Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Erneut Klage gegen Google in Deutschland: Oberurseler Anwalt fürchtet um seine Privatsphäre ***Update***

Posted in Earth, Klagen, Verhandlungen, Maps, Street View by giwy on 2009-02-25

Schon im Oktober hat der Rechtsanwalt Jürgen Ronimi den Kampf aufgenommen. Er wird noch viel Kraft brauchen. Denn der Oberurseler hat sich den stärksten Gegner ausgesucht, den das Internet zu bieten hat: Den Suchmaschinen-Giganten Google. Die vor zehn Jahren gegründete Firma ist mittlerweile so dominant, dass die neue Chefin des US-Kartellamts, Christine A. Varney, bereits die Monopol-Stellung des Konzerns in Sachen Online-Werbung kritisiert hat (GiWY berichtete).

Ronimi sorgt sich indes weniger um den freien Markt. Ihm geht es um seine Privatsphäre. Denn mit Google Earth kann die ganze Welt über das Internet jederzeit in Ronimis Garten schauen und auf demselben Weg fast jedes Grundstück der Welt betrachten. Als der Anwalt sein Anwesen im Netzt entdeckte, schrieb er an Google: Die Firma möge bitte sein Grundstück unkenntlich machen. Doch der Konzern wollte nicht.

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Paar aus den USA scheitert mit Klage gegen StreetView

Posted in Überwachung, Datenspeicherung, Klagen, Verhandlungen, Street View by giwy on 2009-02-23

Ein Ehepaar aus Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania hat einen Prozess gegen Google verloren, in dem es um Aufnahmen ihres Hauses im Dienst Street View ging. Das Paar sah seine Privatsphäre durch die Bilder im Angebot des Suchmaschinenbetreibers verletzt und verlangte die Löschung der Dateien sowie Schadenersatz wegen seelischer Grausamkeit. Das zuständige Bezirksgericht hat die Klage nun abgewiesen – sie sei vollkommen gegenstandslos.

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Kartellklage eingereicht! Folgt nun die künstliche Zerschlagung von Google?

Droht dem Suchmaschinen-Dominator das gleiche Schicksal wie einst Standard-Oil oder AT&T? Das US-Kartellamt und US-Gerichte wollen sich zeitnah mit der Frage beschäftigen, ob man Google nicht künstlich teilen sollte. Gleichzeitig reichte die Suchmaschine SourceTool.com / TradeComet.com gegen Google Kartellklage ein. Hintergrund der Klage sind angebliche Preiserhöhungen seitens Google für entsprechende Werbeanzeigen.

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Christine A. Varney, designierte Chefin des US-Kartellamts, strebt eine Zerschlagung von Google an.

SourceTool.com betreibt eine Business-To-Business (B2B) Suchmaschine und nahm zu Werbezwecken die Services von Google in Anspruch, was der Seite 650.000 Besucher pro Tag bescherte. Ein Jahr später soll Google die Preise um 10.000 Prozent (!) erhöht haben, da Google SourceTool.com inzwischen als potentiellen Konkurrenten sähe, so der Vorwurf des Unternehmens. Hierdurch stand das Geschäftsmodell von SourceTool.com quasi über Nacht vor dem Aus, so CEO Dan Savage.

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„Google weiss mehr, als es uns sagen will“; Gedanken eines Nutzers

Bei TelTarif.de ist vor ein paar Tagen ein ganz interessanter Leserbrief mit Gedanken zu Google veröffentlicht worden, den ich auch hier gerne verlinke. Beim lesen fühlte ich mich irgendwie an meine Artikel Google ganz persönlich: Google und Ihre persönlichen Daten &Studie: Google verliert das Vertrauen der Menschen erinnert.

Hier der Leserbrief im Original-Zitat:

Fast jeder in Deutschland nutzt Google als Suchmaschine, dass kann man nicht bestreiten. In Studien wird von einem Marktanteil von mehr als 90% gesprochen. Doch was macht Google wirklich mit den Daten, mit denen wir das Monster täglich füttern?

Einfach, aber zu welchem Preis

Ich kenne es ja selbst von mir, bevor ich eine URL vollständig in die Addresszeile eingebe und hoffe, dass es richtig geschrieben ist, suche ich kurz nach Google und klicke auf das richtige Ergebnis. Schon wissen die wieder mehr, auf welchen Seiten ich surfe. Und über weitere Dienste kann man seinen Kalender bei Google verwalten, die Mails abrufen, private Bilder speichern und vieles mehr. Das ganze natürlich nur mit einem Google-Account, damit auch alles einer Person zugeordnet werden kann.

Was weiss Google wirklich?

Wird irgendwo ein komplettes Profil gespeichert, dass alle Vorlieben und Surfgewohnheiten vereint, exakter und unkontrollierbarer als jeder StudiVZ-Account? Klingt ein bisschen nach Verschwörungtheorie. Ich nutze bisher und werde auch in Zukunft die Suche nutzen, habe weiterhin auch ein Gmail-Konto, aber manchmal macht man sich doch Gedanken darüber, wieviele Daten man eigentlich einem größtenteils werbefinanzierten Konzern gibt, ohne genau zu wissen was damit passiert.

Quelle: .TelTarif

„Google braucht kein eigenes Betriebssystem“; Google’s Vize-Präsidentin Marissa Mayer im Chip-Interview

Gefunden in der ‚Chip‘, Ausgabe 03/2009. Viel Spaß beim lesen.

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Ein bisschen Spaß muss sein…

Posted in Allgemeines (Off-Topic), Tips & Tricks by giwy on 2009-02-13

… sang Roberto Blanco schon in den 70ern. Na, dann wollen wir mal nicht so sein. ;)

http://tinyurl.com/ckwadl

http://tinyurl.com/d5j3cx

Eure geistigen „Ergüsse“ könnt ihr gern in den Comments posten.

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C&A vs. ‚Die TopNews‘ … oder: zahlte Google Schmiergelder?

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Wenn ihr in den letzten Tagen die Nachrichten verfolgt habt, wird euch nicht entgangen sein, dass C&A das Nachrichtenportal ‚Die TopNews‚ abgemahnt hat. Als Anlass hierfür nahm C&A, dass ‚Die TopNews‘ in Artikeln über C&A per AdSense Werbung plazierte, welche aber gar nicht auf Angebote von C&A, sondern von Konkurrenten verwies. Dies sorgte bei C&A natürlich für Aufsehen, und so wurde Klage eingereicht. Bezogen wurde sich dabei auf das “Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb”, §2 Ziffer 1.

Hier mal 2 Bilder, um darzustellen, worum es sich handelt. Interessant ist vor allem beim 2 Bild, wie das Verhältnis zwischen Artikelinhalt (dunkle Graustufen) und Werbung (helle Graustufen) ist. Naja, irgendwoher muss die Kohle ja kommen.

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Google steigt aus Vermarktung von Radiowerbung aus

Posted in Audio-Ads, Finanzielles, Personelles by giwy on 2009-02-13

Google will sich nach der Aufgabe seines Printanzeigengeschäfts auch aus der Vermarktung von Radiowerbung zurückziehen. Die Projekte Google Audio Ads und Adsense for Audio hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht und würden daher eingestellt, erklärt Produktmanagerin Susan Wojcicki in einem Blogeintrag. Für das dazugehörige Software-Geschäft Google Radio Automation suche man einen Käufer.

Der Internetkonzern hatte den Online-Verkauf von Radioanzeigen im Jahr 2006 gestartet. Kunden können über Audio Ads noch bis 31. Mai Anzeigen schalten. Aufgrund des Ausstiegs aus dem Radiogeschäft werden voraussichtlich bis zu 40 Mitarbeiter ihren Job verlieren.

Die für die Radiowerbung eingesetzte Technik will Google für Anzeigen via Audio-Streaming weiterentwickeln. Außerdem wird sich das Unternehmen laut Wojcicki verstärkt auf TV-Werbung konzentrieren.

Fraglich, wie lange sich die TV-Ads noch halten können.

Quelle: .ZDNet

Foto-Serie: Ein Einblick in ein „typisches“ Rechenzentrum von Google

Posted in Allgemeines zu Google, Bilder & mehr, Finanzielles, Personelles by giwy on 2009-02-11

Bei dem Wort „Rechenzentrum“ denken wohl die meisten von uns an große, graue, vollklimatisierte Räume in einer bizarren Lautstärke. Und im Eingangs- bzw. Verwaltungsbereich sieht es da oft nicht anders aus. Dass das aber durchaus trotzdem der Fall sein kann, durfte nun die Zeitung „CharlotteObserver“ dokumentieren. Sie war in einem typischen Rechenzentrum von Google, ca. 70 Meilen (etwas über 100km) nördlich von Charlotte zu Besuch und hat auch einige Fotos gemacht. Schaut wirklich angenehm aus. Schade, dass sie für das falsche Konzept / Ziel arbeiten. Aber sonst toll eingerichtet.

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Norc: neues, interessantes Konkurrenzprodukt zu StreetView ***Update: Abdeckung noch nicht perfekt***

Posted in Überwachung, Datenspeicherung, Dienste, Finanzielles, Maps by giwy on 2009-02-09

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Nachdem schon im Oktober 2008 bekannt geworden war, dass auch die Deutsche Post an einer eigenen Variante von StreetView bastelt, ist nun ein neuer Konkurrent ins Blickfeld getreten. Der Quasi-Klon „Norc“ des rumänischen Herstellers eXtreme Soft Group erfreut mit -meiner Meinung nach- erheblich besserer Qualität als StreetView und insbesondere mit der einwandfreien Entfernung von Kennzeichen auf Fahrzeugen. Auffällig ist ebenfalls, dass so gut wie keine Menschen zu sehen sind. Hier hat der Entwickler erfreulicherweise also nicht an Kosten und Mühen gespart, um Rücksicht auf den Datenschutz des Einzelnen zu nehmen.

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