Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

„Privacy International“ kämpft gegen StreetView in Großbritannien

Posted in Überwachung, Klagen, Verhandlungen, Maps, Street View, Studien by giwy on 2009-03-20

Die britische Datenschutz- und Bürgerrechtsorganisation Privacy International erhebt sich erneut gegen Google. Nachdem im Februar der neu eingeführte und in Hinsicht auf den Datenschutz äusserst bedenkliche Dienst „Latitude“ kritisiert wurde (GiWY berichtete), hebt man nun den Zeigefinger gegen StreetView. Man suche eine rechtliche Klärung der Frage, ob das in Großbritannien (gestern) gestartete Angebot Googles (GiWY berichtete) rechtens sei.

Eine für diesen Zweck notwendige Beschwerde an den „Information Commissioner“ des Landes wurde allerdings noch nicht formuliert. Es ist auch fraglich, ob dieser nationale Datenschutzbeauftragte die Beschwerde akzeptieren wird, denn sein Büro hat Google Street View im vergangenen Jahr Grünes Licht gegeben. Das von Google eingeführte Unkenntlichmachen („Blurring“) von Gesichtern sowie die Möglichkeit einer Beschwerde gegen einzelne Bilder genügte dem Büro des Commissioners, um den Dienst für unbedenklich zu erklären.

Der Beschwerdeführer von Privacy International hat sich davon aber nicht überzeugen lassen. Für ihn werden die von Google geschossenen Bilder für kommerzielle Zwecke genutzt. Und Fotos, die für kommerzielle Zwecke genutzt werden, bedürfen seiner Meinung nach der Zustimmung des Fotografierten. Er betrachtet sein angekündigtes Verfahren als eine Art Testfall, mit dem man den gesamten Vorgang wieder auf die Füße stellen kann. Nicht die von Google bestimmte Reihenfolge der nachträglichen Bearbeitung und der optionalen späteren Entfernung der Bilder (Opt-out) ist die richtige Marschrichtung, sondern die der vorherigen Einverständniserklärung.

Quelle: .intern.de

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Neue StreetView-Aktivitäten: Google-Autos fotografieren in der Schweiz

Posted in Überwachung, Maps, Street View by giwy on 2009-03-20

Seit dem gestrigen Donnerstag  sind Google-Fahrzeuge mit der berühmt-berüchtigten Kamera auf dem Dach in Schweizer Ballungszentren unterwegs. Ein konkretes Datum oder einen Zeitraum, ab wann die Bilder in StreetView verfügbar sein sollen, gibt es bis dato noch nicht.

In der Vergangenheit machte  Street View vor allem in Deutschland wegen Datenschutz-Bedenken von sich reden. Google-Sprecher Matthias Meyer sagte gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz, dass Google vor dem gestrigen Aufnahmestart mit den Schweizer Datenschützern das Gespräch gesucht habe. Gesichter und Autonummern würden schon heute automatisch mit einer Verwischungs-Technik unkenntlich gemacht und zudem könne man unerwünschte Aufnahmen über die Google Webseite melden.

Quelle: .Tagesanzeiger.ch

StreetView in den Niederlanden und Großbritannien gestartet

Posted in Überwachung, Maps, Street View by giwy on 2009-03-20

Google hat seinen umstrittenen Straßenkartendienst Street View jetzt auch in Großbritannien und den Niederlanden gestartet. Damit kann sich nun auch dort jeder auf Straßenebene umsehen. Die verwendeten Bilder wurden laut Medienberichten erst innerhalb des letzten Jahres gesammelt. Sie sind daher teilweise aktueller als die für manche Regionen verfügbaren Satellitenaufnahmen bei Google Maps. In den kommenden Wochen wird mit einer Ausweitung des Street View-Angebotes für Großbritannien gerechnet.

Zu den verfügbaren Städten gehören Birmingham, Bristol, Cambridge, Coventry, Derby, Leeds, Liverpool, London, Manchester, Newcastle, Norwich, Nottingham, Oxford, Scunthorpe, Sheffield, Southampton, York (England), Belfast (Nordirland), Aberdeen, Dundee, Edinburgh, Glasgow (Schottland), Cardiff und Swansea (Wales).

In den Niederlanden fällt das Angebot vorerst noch etwas sparsamer aus. Dort sind bisher nur Amsterdam, Rotterdam und Groningen von Googles Street View-Fahrzeugen erschlossen worden.

Quelle: .diverse

Google äussert heftige Kritik an Three-Strikes Gesetz

Wer hätte erwartet, dass Google eine solche Position einnimmt, wie sie es jetzt getan haben? In einem detaillierten Vortrag vor dem neuseeländischen Telecommunications Carrier Forum hat der Gigant heftige Kritik an den Plänen der Provider geübt, welche die Sektion 92A des Copyright Acts umsetzen wollen.

Diese Regelung sieht vor, dass Anschlussinhaber, welche urheberrechtlich geschützte Werke verteilen, seitens ihres Providers sanktioniert werden. Die Strafen sind dabei in bekannter Form aufgebaut, beginnend bei einer Verwarnung, hin zu einer Leitungsdrosselung bis zur endgültigen Abschaltung des Zugangs. Die Rechteinhaber können sich an die Provider wenden und sie auf die Urheberrechtsverletzungen aufmerksam machen. Sollte sich dieser Vorwurf als augenscheinlich korrekt herausstellen, folgt eine Sanktionierung. Bislang stand man dieser Methode skeptisch gegenüber, da sie nicht nur immense Kosten verursacht, sondern nebenbei keinesfalls als perfekt und somit fehlerfrei anzusehen ist. Wie schlimm es jedoch tatsächlich mit den Meldungen über vermeintliche Urheberrechtsverletzungen steht, war bis zum Vortrag von Google nicht klar.

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