Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Großbritannien: Massive Kritik gegen StreetView

StreetView scheint sich langsam aber sicher um unbeliebtesten Tool aus Google’s Programmier-Werkstatt zu mausern. Erst vor wenigen Tagen unter anderem in Großbritannien gestartet (GiWY berichtete), wurde der Dienst bereits wenig später von der britische Datenschutz- und Bürgerrechtsorganisation ‚Privacy International‘ aufs schärfste kritisiert (GiWY berichtete). Und als ob dies noch nicht genug wäre, steigt nun auch der Unmut bei der breiten Öffentlichkeit.

So häufen sich die Beschwerden von Briten, die ihre Privatsphäre durch Bilder des Straßenansichtdienstes verletzt sehen. Mehrere Medien berichten, dass die Zahl der Beschwerden in die Hunderte geht, beanstandet wurden Fotos, die Personen beim Besuch eines Sexshops zeigen, beim Steinewerfen und beim Sich-Übergeben auf der Straße und auch das Ehepaar Tony und Cherie Blair monierte, dass Google Street View zu nahe an ihre Privatspähre gerückt ist. Fotos ihres Wohhauses in West London wurden am Freitag entfernt. Nun hat auch die Sonntagsausgabe des Independent Google auf anstößige Straßenansicht-Fotos aufmerksam gemacht: Bilder von nackten Kindern.

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Entfernt: eines der beanstandeten Bilder zeigte diesen Mann in Soho, der einen Sex-Shop verlässt.

Die nackten Kleinkinder, die bei einem sommerlichen Picknick in einem Park im Norden Londons abgelichtet wurden, verweisen laut Zeitung darauf, dass der Bilderdienst auch für eher „finstere Zwecke“ ausgebeutet werden könnte. Deshalb wurde auch der britische Datenschützer, Information Commissioner Richard Thomas eingeschaltet. Er soll ermitteln, ob noch mehr Bilder von nackten Kindern per Street-View im Netz zu sehen sind. Wie der Sprecher des Information Commissioner’s Office mitteilte, werde man die Sache sorgfältig untersuchen.

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Entfernt: auch dieses beanstandete Foto eines erbrechenden Mannes in Ost-London wurde inzwischen entfernt.

Laut Independent ist auf einem der Bilder das Gesicht eines Dreijährigen deutlich erkennbar. Der Garten, in dem das Picknick stattfand, sei nur wenige Hundert Meter vom Haus eines Ministers entfernt.

Quellen: .diverse

Bilderquellen: .diverse

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