Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Bilderserie: „So sammelt Google Nutzerdaten“

Redakteur Dietmar Müller von Silicon.de hat sich die Mühe gemacht, eine 23-seitige Bilderserie zum Thema „So sammelt Google Nutzerdaten“ zu erstellen. Für regelmässige GiWY-Leser und Internetaffine Leute wird es dort keine neuartigen Überraschungen geben, aber für diejenigen, die sich nicht so sehr damit befassen, ist es sicherlich gut geeignet, daher könnt ihr den Link gern an eure Eltern, Großeltern, Bekannte, Verwandte etc. weitergeben.

Viel Spaß.

.Quelle

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„Google steuert auf schwere Zeiten zu“, Artikel aus der ‚ComputerZeitung‘

Posted in Überwachung, Datenspeicherung, Dienste, Finanzielles, Kritisches, Studien by giwy on 2009-04-01

Computerzeitung.de hat vor kurzem einen sehr guten Artikel zu Googles Diensten und Finanzen veröffentlicht, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Wie gewohnt könnt ihr den Artikel im Full-Quote auch hier im Blog lesen. Für alle anderen ist die Quelle unten verlinkt.


Sicherheitslücken, fehlende Enterprise Unterstützung und Entlassungen: Dem einstigen Branchenliebling Google bläst zur Zeit ein rauer Wind ins Gesicht.

Auch wenn Google als einer der Vorreiter des Cloud Computing gilt – erst gestern haben die Kalifornier ihre Web-Applikation „Texte und Tabellen“ um eine Zeichenfunktion erweitert – so häufen sich doch kritische Stimmen: Wurde Google auf der Cebit noch mit dem Innovationspreis 2009 in der Kategorie IT-Security ausgezeichnet, fordern jetzt US-Datenschützer ein staatliches Vorgehen gegen die Internet-basierten Dienste des Konzerns. Enterprise Anbieter beklagen eine fehlende Social-Networking-Komponente in den Google Web-Applikationen. Und nicht zuletzt reagiert das Unternehmen mit der bereits dritten Entlassungswelle in diesem Jahr auf das dank weltweiter Finanzkrise schlecht laufende Anzeigengeschäft.

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Street-View-Aufnahmen in Deutschland gehen weiter

Posted in Überwachung, Dienste, Kritisches, Maps, Street View by giwy on 2009-04-01

(Leider) Kein Aprilscherz: Bereits seit dem 27. März sind wieder Google’s StreetView Fahrzeuge in Deutschland unterwegs. Dies gab die NetZeitung unter Berufung auf Google’s Pressesprecher Stefan Keuchel bekannt.

Wann der Dienst auch Bilder von Straßen und Häusern in Deutschland zeigt, lässt sich Stefan Keuchel zufolge noch nicht sagen. «Wir machen jetzt erstmal mit den Aufnahmen weiter.» Diese seien im Herbst des vergangenen Jahres abgebrochen worden, was jedoch nicht mit der öffentlichen Kritik zu tun gehabt habe. «Vielmehr benötigen wir für die Aufnahmen gutes Wetter.»

Keuchel betonte, dass Street View keine Live-Bilder zeigt: «Zwischen den Aufnahmen und der Veröffentlichung vergehen Monate.» Die Gesichter zufällig fotografierter Personen würden ebenso automatisch unkenntlich gemacht wie die Kennzeichen abgebildeter Fahrzeuge.

Wenn ihr Fahrzeuge in eurer Umgebung gesichtet habt, könnt ihr gerne in den Kommentaren davon berichten.

.Quelle

Google wirbt für dubiose Therapien

Wissenschaftler verlangen von Google, die Werbeanzeigen auf der Suchmaschinenseite besser zu prüfen. Dubiose Anbieter kaufen sich Begriffe wie „Aloe“ oder „Krebs“ und locken so Surfer auf Web-Seiten, die medizinisch fragwürdige Produkte verkaufen.

Streit um Googles Adwords gibt es immer wieder. Der Suchmaschinengigant verkauft theoretisch für jeden denkbaren Suchbegriff Kleinanzeigenplätze. Wenn ein Snowboard-Webshop beispielsweise neue Kunden gewinnen will, dann kann es das Adword „Snowboard“ kaufen. Immer wenn ein Surfer dann dieses Wort ins Suchfenster eingetippt hat, erscheint der Link zu dem Webshop rechts neben den Treffern.

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„Wenn Google böse wird“; Über die Zustände und möglichen Absichten des Suchmaschinengiganten

Bei Community-Manager.info bin ich auf einen interessanten Artikel Rund um Googles Machenschaften gestossen, der hier natürlich nicht fehlen darf. Da man ja nie weiss, wie lange solche Blogs bestehen, erlaube ich es mir, ihn hier reinzukopieren. Das Original findet ihr wie immer in der Quelle. Viel Spaß.

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Großbritannien: Massive Kritik gegen StreetView

StreetView scheint sich langsam aber sicher um unbeliebtesten Tool aus Google’s Programmier-Werkstatt zu mausern. Erst vor wenigen Tagen unter anderem in Großbritannien gestartet (GiWY berichtete), wurde der Dienst bereits wenig später von der britische Datenschutz- und Bürgerrechtsorganisation ‚Privacy International‘ aufs schärfste kritisiert (GiWY berichtete). Und als ob dies noch nicht genug wäre, steigt nun auch der Unmut bei der breiten Öffentlichkeit.

So häufen sich die Beschwerden von Briten, die ihre Privatsphäre durch Bilder des Straßenansichtdienstes verletzt sehen. Mehrere Medien berichten, dass die Zahl der Beschwerden in die Hunderte geht, beanstandet wurden Fotos, die Personen beim Besuch eines Sexshops zeigen, beim Steinewerfen und beim Sich-Übergeben auf der Straße und auch das Ehepaar Tony und Cherie Blair monierte, dass Google Street View zu nahe an ihre Privatspähre gerückt ist. Fotos ihres Wohhauses in West London wurden am Freitag entfernt. Nun hat auch die Sonntagsausgabe des Independent Google auf anstößige Straßenansicht-Fotos aufmerksam gemacht: Bilder von nackten Kindern.

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Entfernt: eines der beanstandeten Bilder zeigte diesen Mann in Soho, der einen Sex-Shop verlässt.

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„Privacy International“ kämpft gegen StreetView in Großbritannien

Posted in Überwachung, Klagen, Verhandlungen, Maps, Street View, Studien by giwy on 2009-03-20

Die britische Datenschutz- und Bürgerrechtsorganisation Privacy International erhebt sich erneut gegen Google. Nachdem im Februar der neu eingeführte und in Hinsicht auf den Datenschutz äusserst bedenkliche Dienst „Latitude“ kritisiert wurde (GiWY berichtete), hebt man nun den Zeigefinger gegen StreetView. Man suche eine rechtliche Klärung der Frage, ob das in Großbritannien (gestern) gestartete Angebot Googles (GiWY berichtete) rechtens sei.

Eine für diesen Zweck notwendige Beschwerde an den „Information Commissioner“ des Landes wurde allerdings noch nicht formuliert. Es ist auch fraglich, ob dieser nationale Datenschutzbeauftragte die Beschwerde akzeptieren wird, denn sein Büro hat Google Street View im vergangenen Jahr Grünes Licht gegeben. Das von Google eingeführte Unkenntlichmachen („Blurring“) von Gesichtern sowie die Möglichkeit einer Beschwerde gegen einzelne Bilder genügte dem Büro des Commissioners, um den Dienst für unbedenklich zu erklären.

Der Beschwerdeführer von Privacy International hat sich davon aber nicht überzeugen lassen. Für ihn werden die von Google geschossenen Bilder für kommerzielle Zwecke genutzt. Und Fotos, die für kommerzielle Zwecke genutzt werden, bedürfen seiner Meinung nach der Zustimmung des Fotografierten. Er betrachtet sein angekündigtes Verfahren als eine Art Testfall, mit dem man den gesamten Vorgang wieder auf die Füße stellen kann. Nicht die von Google bestimmte Reihenfolge der nachträglichen Bearbeitung und der optionalen späteren Entfernung der Bilder (Opt-out) ist die richtige Marschrichtung, sondern die der vorherigen Einverständniserklärung.

Quelle: .intern.de

Neue StreetView-Aktivitäten: Google-Autos fotografieren in der Schweiz

Posted in Überwachung, Maps, Street View by giwy on 2009-03-20

Seit dem gestrigen Donnerstag  sind Google-Fahrzeuge mit der berühmt-berüchtigten Kamera auf dem Dach in Schweizer Ballungszentren unterwegs. Ein konkretes Datum oder einen Zeitraum, ab wann die Bilder in StreetView verfügbar sein sollen, gibt es bis dato noch nicht.

In der Vergangenheit machte  Street View vor allem in Deutschland wegen Datenschutz-Bedenken von sich reden. Google-Sprecher Matthias Meyer sagte gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz, dass Google vor dem gestrigen Aufnahmestart mit den Schweizer Datenschützern das Gespräch gesucht habe. Gesichter und Autonummern würden schon heute automatisch mit einer Verwischungs-Technik unkenntlich gemacht und zudem könne man unerwünschte Aufnahmen über die Google Webseite melden.

Quelle: .Tagesanzeiger.ch

StreetView in den Niederlanden und Großbritannien gestartet

Posted in Überwachung, Maps, Street View by giwy on 2009-03-20

Google hat seinen umstrittenen Straßenkartendienst Street View jetzt auch in Großbritannien und den Niederlanden gestartet. Damit kann sich nun auch dort jeder auf Straßenebene umsehen. Die verwendeten Bilder wurden laut Medienberichten erst innerhalb des letzten Jahres gesammelt. Sie sind daher teilweise aktueller als die für manche Regionen verfügbaren Satellitenaufnahmen bei Google Maps. In den kommenden Wochen wird mit einer Ausweitung des Street View-Angebotes für Großbritannien gerechnet.

Zu den verfügbaren Städten gehören Birmingham, Bristol, Cambridge, Coventry, Derby, Leeds, Liverpool, London, Manchester, Newcastle, Norwich, Nottingham, Oxford, Scunthorpe, Sheffield, Southampton, York (England), Belfast (Nordirland), Aberdeen, Dundee, Edinburgh, Glasgow (Schottland), Cardiff und Swansea (Wales).

In den Niederlanden fällt das Angebot vorerst noch etwas sparsamer aus. Dort sind bisher nur Amsterdam, Rotterdam und Groningen von Googles Street View-Fahrzeugen erschlossen worden.

Quelle: .diverse

Datenschützer fordern Schließung von Googles Online-Anwendungen ***Update***

Posted in Überwachung, Datenspeicherung, Klagen, Verhandlungen, Kritisches by giwy on 2009-03-18

Das Electronic Privacy Information Center (EPIC) hat in einem Brief die US-Regulierungsbehörde FTC aufgefordert, alle Cloud-Computing-Dienste von Google zu schließen. Nach Ansicht der Datenschützer muss der Suchanbieter für den Betrieb von Web-Anwendungen wie Google Mail, Kalender sowie Text und Tabellen die Einführung nachprüfbarer Sicherheitsvorkehrungen nachweisen.

Der Stanford-Professor und EPIC-Direktor Marc Rotenberg verglich Cloud Computing mit einem unsicheren Kindersitz fürs Auto. „Verbraucher werden durch solch ein Produkt einem Risiko ausgesetzt.“ Die Behörde würde in solch einem Fall das Produkt vom Markt nehmen und den Hersteller auffordern, seinen Fehler zu korrigieren. „Wir haben zurzeit eine ähnliche Meinung über Googles Cloud Computing. Es gefährdet seine Nutzer.“

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