Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Kartellklage eingereicht! Folgt nun die künstliche Zerschlagung von Google?

Droht dem Suchmaschinen-Dominator das gleiche Schicksal wie einst Standard-Oil oder AT&T? Das US-Kartellamt und US-Gerichte wollen sich zeitnah mit der Frage beschäftigen, ob man Google nicht künstlich teilen sollte. Gleichzeitig reichte die Suchmaschine SourceTool.com / TradeComet.com gegen Google Kartellklage ein. Hintergrund der Klage sind angebliche Preiserhöhungen seitens Google für entsprechende Werbeanzeigen.

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Christine A. Varney, designierte Chefin des US-Kartellamts, strebt eine Zerschlagung von Google an.

SourceTool.com betreibt eine Business-To-Business (B2B) Suchmaschine und nahm zu Werbezwecken die Services von Google in Anspruch, was der Seite 650.000 Besucher pro Tag bescherte. Ein Jahr später soll Google die Preise um 10.000 Prozent (!) erhöht haben, da Google SourceTool.com inzwischen als potentiellen Konkurrenten sähe, so der Vorwurf des Unternehmens. Hierdurch stand das Geschäftsmodell von SourceTool.com quasi über Nacht vor dem Aus, so CEO Dan Savage.

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Google: „Halten uns bei High-Speed-Netz an Neutralität“

Mitte diesen Monats hatte ich darüber berichtet, dass Google offenbar eine eigene „Autobahnspur“ im Internet für seine Inhalte fordert und hierdurch die Netzneutralität gefährden könnte.

Jetzt hat Google die Berichte zurückgewiesen. Der Konzern habe den Internet-Anbietern lediglich angeboten, seine eigenen Server in deren Kapazitäten einzubauen, schrieb Googles Telekom-Berater Richard Whitt am Montag auf einer Internetseite des Unternehmens. Diese sogenannten „Caching-Server“, auf denen Kopien häufig nachgefragter Inhalte liegen und die deswegen nicht ständig neu übermittelt werden müssten, würden es den Verbrauchern ermöglichen, die gesuchten Inhalte schneller zu erreichen. Die Anbieter dürften dies allerdings nicht ausnutzen, um das Internetverhalten der Menschen zu steuern und die Entwicklung neuer Technologien zu behindern.

Internet-Anbieter wie AT&T hatten erklärt, sie benötigten mehr Freiheiten, um mit der gewaltigen Zunahme des Datenverkehrs fertig zu werden. Verfechter der Neutralität des Netzes fürchten, dass die Anbieter dann zu viel Macht haben, um den freien Datenverkehr zu lenken und bestimmte Inhalte gegen Extra-Bezahlung zu beschleunigen.

Quelle: .email von Reuters (Danke!)

Google will eine eigene „Fast Lane“ im Internet – Netzneutralität ade?

Google verhandelt mit Kabelnetzbetreibern und Telekommunikationsanbietern über eine bevorzugte Auslieferung seiner Inhalte, berichtet die US-Tageszeitung Wall Street Journal. Das kalifornische Internetunternehmen hat sich bislang immer vehement für Netzneutralität eingesetzt.

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