Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Google entlässt erneut Mitarbeiter

Posted in Finanzielles, Personelles by giwy on 2009-03-30

Nachdem Google’s schwarzer Januar ja nun vorbei ist, besann sich offenbar auch CEO Eric Schmidt eines besseren und verzichtete darauf, nochmals Google’s Unabhängigkeit bzw. Unbetroffenheit gegenüber der Wirtschaftskrise zu betonen. Wieso, das zeigt sich jetzt. Denn erneut fallen 200 Stellen weg, was etwa einem Prozent der Belegschaft entspricht.

Als (fadenscheinige) Begründung gab man an, während der schnellen Expansion seien zu viele Mitarbeiter eingestellt worden, die dieselben Aufgaben hätten.

Die Entlassungen konzentrieren sich auf die Abteilung, die Googles Werbeplätze verkauft. Es ist der bislang größte Einschnitt in der Unternehmensgeschichte. Bereits im Januar hatte der Konzern 100 Stellen in der Personalvermittlung gestrichen. Google hat 20 200 Mitarbeiter.

.Quelle

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Google bekommt Angst vorm Abschwung

Posted in Allgemeines zu Google, Finanzielles, Personelles, Studien by giwy on 2009-03-10

Bisher blieb der Suchmaschinenanbieter von der Wirtschaftskrise verschont. Nun warnt Konzernchef Schmidt vor trügerischer Sicherheit: Die weltweiten Probleme würden auch in die Google-Welt „durchdringen“.

Google-Chef Eric Schmidt ist überzeugt, dass die Wirtschaftskrise nicht an dem Internet-Konzern vorbeigehen wird. „Am Ende werden die weltweiten Probleme der Unternehmen irgendwie auch in unsere Welt durchdringen“, sagte Schmidt laut Medienberichten bei einer Technologiekonferenz der Investmentbank Morgan Stanley in San Francisco.Das Geschäft des Google-Konzerns, der sein Geld vor allem mit Online-Anzeigen verdient, lief bisher auch in der Krise rund. Schmidt wiederholte frühere Warnungen, das Unternehmen sei trotzdem nicht immun gegen den Abschwung. Google begann bereits in den vergangenen Monaten mit dem Sparen. Wie und in welchem Umfang wurde nicht gesagt, vermutlich war aber die Einstellung einiger verlustbehafteter Dienste (GiWY berichtete) erst der Anfang.

Quelle: .FTD

Google steigt aus Vermarktung von Radiowerbung aus

Posted in Audio-Ads, Finanzielles, Personelles by giwy on 2009-02-13

Google will sich nach der Aufgabe seines Printanzeigengeschäfts auch aus der Vermarktung von Radiowerbung zurückziehen. Die Projekte Google Audio Ads und Adsense for Audio hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht und würden daher eingestellt, erklärt Produktmanagerin Susan Wojcicki in einem Blogeintrag. Für das dazugehörige Software-Geschäft Google Radio Automation suche man einen Käufer.

Der Internetkonzern hatte den Online-Verkauf von Radioanzeigen im Jahr 2006 gestartet. Kunden können über Audio Ads noch bis 31. Mai Anzeigen schalten. Aufgrund des Ausstiegs aus dem Radiogeschäft werden voraussichtlich bis zu 40 Mitarbeiter ihren Job verlieren.

Die für die Radiowerbung eingesetzte Technik will Google für Anzeigen via Audio-Streaming weiterentwickeln. Außerdem wird sich das Unternehmen laut Wojcicki verstärkt auf TV-Werbung konzentrieren.

Fraglich, wie lange sich die TV-Ads noch halten können.

Quelle: .ZDNet

Foto-Serie: Ein Einblick in ein „typisches“ Rechenzentrum von Google

Posted in Allgemeines zu Google, Bilder & mehr, Finanzielles, Personelles by giwy on 2009-02-11

Bei dem Wort „Rechenzentrum“ denken wohl die meisten von uns an große, graue, vollklimatisierte Räume in einer bizarren Lautstärke. Und im Eingangs- bzw. Verwaltungsbereich sieht es da oft nicht anders aus. Dass das aber durchaus trotzdem der Fall sein kann, durfte nun die Zeitung „CharlotteObserver“ dokumentieren. Sie war in einem typischen Rechenzentrum von Google, ca. 70 Meilen (etwas über 100km) nördlich von Charlotte zu Besuch und hat auch einige Fotos gemacht. Schaut wirklich angenehm aus. Schade, dass sie für das falsche Konzept / Ziel arbeiten. Aber sonst toll eingerichtet.

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Italienischen Google-Managern droht der Knast

Seit heute stehen in Mailand vier Google-Manager vor Gericht. Ihnen wird Diffamierung und die Verletzung der Privatsphäre vorgeworfen. Den Angeklagten drohen laut dem „New York Times“-BlogHaftstrafen in ungenannter Höhe.

Bei den Vorwürfen die vier Google-Manager geht es um ein dreiminütiges Handyvideo, das bereits 2006 auf Googles Videoseite hochgeladen wurde. In dem Video verhöhnen vier Jugendliche aus Turin einen Jungen mit Down-Syndrom, schlagen ihn zuletzt mit einem Handtuchspender.

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Google kämpft für gleichgeschlechtliche Ehe … aber nicht Uneigennützig

Um den Mitarbeitern im eigenen Hause den Rücken zu stärken, nimmt Google den Kampf gegen die Diskriminierung des Bundesstaates Kalifornien auf.

In einem Gesetzesanhang (Proposition 8) wurden erst im November mit knapper Mehrheit die Ehen von schwulen und lesbischen Paaren in Kalifornien im Nachhinein als illegal deklariert, nachdem die Kirchen per 20-Millionen-Kampagne für den Meinungsumschwung sorgten. In einer speziellen Gerichtseingabe (”Amicus Brief”) nimmt Google gemeinsam mit anderen Organisationen nun eine eindeutige Haltung dagegen ein. Google argumentiert, dass man viele Mitarbeiter mit entsprechenden sexuellen Orientierungen habe. Falls deren Ehen de facto annulliert werden würden, könnten diese Menschen den Bundesstaat bewusst verlassen wollen. Google könnte dadurch wichtige Talente und entscheidendes Know-how verlieren. Anderen Konzernen im Staat dürfte es genauso gehen. “Darum haben wir die Eingabe unterstützt, um vor dem obersten Gerichtshof des Landes (California Supreme Court) die Proposition 8 anzugreifen”, teilt Google mit.

Ironie am Rande: Fast zeitgleich mit dem kämpferischen Einsatz für Schwule und Lesben fädelte der Konzern einen Vertrag mit dem Vatikan-Fernsehen CTV und Radio Vatikan ein, damit die über YouTube in einem eigenen Kanal exakt die gegenseitige Position verbreiten können. Erst zu Weihnachten hetzte Papst Benedikt gegen Schwule.
(rm)

Quelle: .TI, .PDF-Dokument

Googles schwarzer Januar

Posted in Allgemeines, Allgemeines zu Google, Finanzielles by giwy on 2009-01-15
Albert Watson (money.cnn.com)

Google-CEO E. Schmidt

Ich erinnere mich noch genau, wie Eric Schmidt, seines Zeichens CEO bei Google, vergangenen November große Töne spuckte, als er gefragt wurde, ob und inwiefern die Wirtschaftskrise in den USA auch Google treffen würde. „Wenig bis gar nicht“ oder „Ohne schwerwiegende Konsequenzen“ waren da typische Antworten.

Wie lachhaft. Google ist nunmal auch nur eine einfache Firma, wieso sollte es bei ihnen anders laufen als bei einem Autobauer oder einer Bank? Und heute lese ich bei Garett Rogers, was Google nun im Januar alles schließen wird. Da frage ich mich doch ernsthaft, wie man solche Typen engagieren kann. Fangen wir mal an.

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