Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

„Google steuert auf schwere Zeiten zu“, Artikel aus der ‚ComputerZeitung‘

Posted in Überwachung, Datenspeicherung, Dienste, Finanzielles, Kritisches, Studien by giwy on 2009-04-01

Computerzeitung.de hat vor kurzem einen sehr guten Artikel zu Googles Diensten und Finanzen veröffentlicht, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Wie gewohnt könnt ihr den Artikel im Full-Quote auch hier im Blog lesen. Für alle anderen ist die Quelle unten verlinkt.


Sicherheitslücken, fehlende Enterprise Unterstützung und Entlassungen: Dem einstigen Branchenliebling Google bläst zur Zeit ein rauer Wind ins Gesicht.

Auch wenn Google als einer der Vorreiter des Cloud Computing gilt – erst gestern haben die Kalifornier ihre Web-Applikation „Texte und Tabellen“ um eine Zeichenfunktion erweitert – so häufen sich doch kritische Stimmen: Wurde Google auf der Cebit noch mit dem Innovationspreis 2009 in der Kategorie IT-Security ausgezeichnet, fordern jetzt US-Datenschützer ein staatliches Vorgehen gegen die Internet-basierten Dienste des Konzerns. Enterprise Anbieter beklagen eine fehlende Social-Networking-Komponente in den Google Web-Applikationen. Und nicht zuletzt reagiert das Unternehmen mit der bereits dritten Entlassungswelle in diesem Jahr auf das dank weltweiter Finanzkrise schlecht laufende Anzeigengeschäft.

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Google wirbt für dubiose Therapien

Wissenschaftler verlangen von Google, die Werbeanzeigen auf der Suchmaschinenseite besser zu prüfen. Dubiose Anbieter kaufen sich Begriffe wie „Aloe“ oder „Krebs“ und locken so Surfer auf Web-Seiten, die medizinisch fragwürdige Produkte verkaufen.

Streit um Googles Adwords gibt es immer wieder. Der Suchmaschinengigant verkauft theoretisch für jeden denkbaren Suchbegriff Kleinanzeigenplätze. Wenn ein Snowboard-Webshop beispielsweise neue Kunden gewinnen will, dann kann es das Adword „Snowboard“ kaufen. Immer wenn ein Surfer dann dieses Wort ins Suchfenster eingetippt hat, erscheint der Link zu dem Webshop rechts neben den Treffern.

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„Wenn Google böse wird“; Über die Zustände und möglichen Absichten des Suchmaschinengiganten

Bei Community-Manager.info bin ich auf einen interessanten Artikel Rund um Googles Machenschaften gestossen, der hier natürlich nicht fehlen darf. Da man ja nie weiss, wie lange solche Blogs bestehen, erlaube ich es mir, ihn hier reinzukopieren. Das Original findet ihr wie immer in der Quelle. Viel Spaß.

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Datenschützer fordern Schließung von Googles Online-Anwendungen ***Update***

Posted in Überwachung, Datenspeicherung, Klagen, Verhandlungen, Kritisches by giwy on 2009-03-18

Das Electronic Privacy Information Center (EPIC) hat in einem Brief die US-Regulierungsbehörde FTC aufgefordert, alle Cloud-Computing-Dienste von Google zu schließen. Nach Ansicht der Datenschützer muss der Suchanbieter für den Betrieb von Web-Anwendungen wie Google Mail, Kalender sowie Text und Tabellen die Einführung nachprüfbarer Sicherheitsvorkehrungen nachweisen.

Der Stanford-Professor und EPIC-Direktor Marc Rotenberg verglich Cloud Computing mit einem unsicheren Kindersitz fürs Auto. „Verbraucher werden durch solch ein Produkt einem Risiko ausgesetzt.“ Die Behörde würde in solch einem Fall das Produkt vom Markt nehmen und den Hersteller auffordern, seinen Fehler zu korrigieren. „Wir haben zurzeit eine ähnliche Meinung über Googles Cloud Computing. Es gefährdet seine Nutzer.“

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Kartellklage eingereicht! Folgt nun die künstliche Zerschlagung von Google?

Droht dem Suchmaschinen-Dominator das gleiche Schicksal wie einst Standard-Oil oder AT&T? Das US-Kartellamt und US-Gerichte wollen sich zeitnah mit der Frage beschäftigen, ob man Google nicht künstlich teilen sollte. Gleichzeitig reichte die Suchmaschine SourceTool.com / TradeComet.com gegen Google Kartellklage ein. Hintergrund der Klage sind angebliche Preiserhöhungen seitens Google für entsprechende Werbeanzeigen.

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Christine A. Varney, designierte Chefin des US-Kartellamts, strebt eine Zerschlagung von Google an.

SourceTool.com betreibt eine Business-To-Business (B2B) Suchmaschine und nahm zu Werbezwecken die Services von Google in Anspruch, was der Seite 650.000 Besucher pro Tag bescherte. Ein Jahr später soll Google die Preise um 10.000 Prozent (!) erhöht haben, da Google SourceTool.com inzwischen als potentiellen Konkurrenten sähe, so der Vorwurf des Unternehmens. Hierdurch stand das Geschäftsmodell von SourceTool.com quasi über Nacht vor dem Aus, so CEO Dan Savage.

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„Google weiss mehr, als es uns sagen will“; Gedanken eines Nutzers

Bei TelTarif.de ist vor ein paar Tagen ein ganz interessanter Leserbrief mit Gedanken zu Google veröffentlicht worden, den ich auch hier gerne verlinke. Beim lesen fühlte ich mich irgendwie an meine Artikel Google ganz persönlich: Google und Ihre persönlichen Daten &Studie: Google verliert das Vertrauen der Menschen erinnert.

Hier der Leserbrief im Original-Zitat:

Fast jeder in Deutschland nutzt Google als Suchmaschine, dass kann man nicht bestreiten. In Studien wird von einem Marktanteil von mehr als 90% gesprochen. Doch was macht Google wirklich mit den Daten, mit denen wir das Monster täglich füttern?

Einfach, aber zu welchem Preis

Ich kenne es ja selbst von mir, bevor ich eine URL vollständig in die Addresszeile eingebe und hoffe, dass es richtig geschrieben ist, suche ich kurz nach Google und klicke auf das richtige Ergebnis. Schon wissen die wieder mehr, auf welchen Seiten ich surfe. Und über weitere Dienste kann man seinen Kalender bei Google verwalten, die Mails abrufen, private Bilder speichern und vieles mehr. Das ganze natürlich nur mit einem Google-Account, damit auch alles einer Person zugeordnet werden kann.

Was weiss Google wirklich?

Wird irgendwo ein komplettes Profil gespeichert, dass alle Vorlieben und Surfgewohnheiten vereint, exakter und unkontrollierbarer als jeder StudiVZ-Account? Klingt ein bisschen nach Verschwörungtheorie. Ich nutze bisher und werde auch in Zukunft die Suche nutzen, habe weiterhin auch ein Gmail-Konto, aber manchmal macht man sich doch Gedanken darüber, wieviele Daten man eigentlich einem größtenteils werbefinanzierten Konzern gibt, ohne genau zu wissen was damit passiert.

Quelle: .TelTarif

„Wie Google von der Krise profitiert“. Ein Gespräch mit Dr. Andreas Schönenberger, Chef von Google Schweiz

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Dr. Andreas Schönenberger, Chef von Google Schweiz

Zugegebermaßen, das Interview mit Herrn Dr. Schönenberger ist nicht das allerneuste, sondern von Ende Dezember 2008.

Allerdings ist die Lage ja bislang unverändert, sodass das Thema nach wie vor aktuell ist. Aus diesem Grund stelle ich es euch zur Verfügung.

Herr Schönenberger, welchen Einfluss hat die Finanzkrise auf Google?
In einer Rezession – und ich denke, darin befinden wir uns im Moment – suchen die Menschen vermehrt im Internet nach Informationen und Sparmöglichkeiten. Und dabei nutzen sie die Suchmaschinen stärker – unter anderem auch uns. Das zeigen unsere Statistiken.

Damit verdienen Sie aber noch kein Geld.
Stimmt. Aber wenn sich mehr Leute im Internet tummeln, dann können die Firmen dort potenziell mehr Menschen mit ihrer Werbung erreichen. Das macht das Internet als Werbekanal attraktiver.

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Und der beste Arbeitgeber in den USA ist …

Posted in Allgemeines zu Google, Finanzielles, Personelles, Studien by giwy on 2009-01-22

… nicht Google!

Denn das US-Wirtschaftsblatt Fortune setzte das Storage-Unternehmen „NetApp“ auf Platz 1 seiner jährlich aktualisierten Liste der „100 Best Companies to Work for„. Sowohl 2007 als auch 2008 war Google als Sieger hervorgegangen und auch für dieses Jahr ging man ursprünglich davon aus, dass Google den Platz halten würde. Diesmal reichte es aber nur für Platz 4.

NetApp (Vorjahr: Platz 14) zeichne ein schon „legendäres Gleichheitsprinzip in der Firmenkultur“ aus, das von den rund 5000 Mitarbeitern enthusiastisch aufgenommen werde, begründet das Blatt seine Wahl. Auch seien die Sonderleistungen des Unternehmens herausragend. So würden die Angestellten etwa bei voller Bezahlung fünf Tage lang für ehrenamtliche Aufgaben freigestellt, und wer ein Kind adoptiere, erhalte eine finanzielle Unterstützung von 11.390 US-Dollar. Die Degradierung Googles auf Platz 4 erklärt Fortune damit, dass der Konzern Gratifikationen gestrichen habe und zurückhaltender bei Neueinstellungen sei.

Quelle: .Heise

Zeitungsartikel: Google und Microsoft müssen zurück zum Wesentlichen

Im „Handelsblatt“ habe ich einen gut geschrieben Artikel von Jeff Segal gefunden. Es geht hauptsächlich um Google und Microsoft und wie diese ihre Dienstangebote immer weiter ausweiteten, und das Kerngeschäft, bei Google die Suchmaschine, bei Microsoft das Windows-Betriebssystem, vernachlässigten. Eine schöne Abendlektüre.

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Google widerspricht Umweltstudie zur Internetsuche

Posted in Finanzielles, Klagen, Verhandlungen, Studien by giwy on 2009-01-12

Google hat einer am Wochenende veröffentlichten Studie zu der durch seine Suchmaschine verursachten Umweltbelastung widersprochen. Nach Angaben des Unternehmens werden pro Suchanfrage bei Google nur etwa 0,2 Gramm CO2 freigesetzt und nicht 7 Gramm, wie der Harvard-Physiker Alex Wissner-Gross in seiner von der britischen Times zitierten Untersuchung behauptet.

Und rechnet vor, dass man mit zwei Google-Recherchen einen Teekessel Wasser heizen könnte. Das klingt drastisch: Was Wissner-Gross da zusammenzählt, setzt sich jedoch aus vielen Faktoren zusammen, zu denen nicht nur der Energiehunger der Google-Serverparks gehört, sondern auch der Strombedarf des heimischen Rechners, der Energiebedarf aller beteiligten Provider und – wenn er sauber rechnet – auch der anteilige Produktionsaufwand für die involvierte Maschinerie. Gut möglich, dass da ein sieben Gramm schwerer Kohleklumpen herauskommt – schwer genug, um schmerzhaft spürbar zu sein, wenn man ihn jemandem fest genug an den Kopf wirft. Heißt das Ziel Google, wird das auch entsprechend wahrgenommen.

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