Google is watching you! "Don't be evil" ? – Pah..

Lübecker Bürgerschaft lehnt geplante StreetView-Aufnahmen aus Datenschutzgründen ab

Posted in Überwachung, Datenspeicherung, Klagen, Verhandlungen, Street View by giwy on 2009-06-15

Die Lübecker Bürgerschaft hat in Ihrer Sitzung am 28. Mai 2009 auf interfraktionellen Antrag der Fraktionen DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen sowie Frau Dr. Stamm (Lübecker BUNT) eine Resolution gegen das geplante Projekt Google-Street-View mit Mehrheit angenommen. Sie fordert darin alle Lübeckerinnen und Lübecker auf, gegen die Internetveröffentlichungen der Bilder ihrer Häuser und Gebäude in denen sie wohnen, Widerspruch bei der Firma Google einzulegen.Die Resolution hat folgenden Wortlaut:

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CDU-Abgeordneter: Google Street View muss weg

Nach Ansicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Willy Wimmer gefährdet „Google Street View“  nicht nur die häusliche Privatsphäre, sondern auch die Sicherheit besonders zu schützender Politiker.

Willy Wimmer forderte Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) auf, insbesondere vom Bundesinnenminister zu verlangen, der Firma in dieser Hinsicht „das Handwerk zu legen“ sei. Ihn quält die Sorge, dass die von Google angebotene Datensammlung über Straßenansichten dazu führen könnte, „dass Kräfte dritter Staaten in die Lage versetzt werden, gegen unliebsame Deutsche vorzugehen„. Unliebsame Deutsche? Was meint Herr Wimmer damit? Auf AbgeordnetenWatch.de wurde am 13.6. hierzu eine Frage eingebracht.

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Wieder StreetView-Fahrzeuge in Molfsee unterwegs – Kiel & Lübeck sollen folgen

Molfsee – Seit Montag ist die Welt in Molfsee wieder etwas in Unordnung geraten. Der Grund heißt erneut „Streetview“ und war in Form von Kamerawagen im Gemeindegebiet unterwegs. Laut Informationen waren die Fahrzeuge gegen 14 Uhr in der Straße „Im Wiesengrund“ gesichtet worden, gegen 16 Uhr sollen sie in der „Schulstraße“ und am „Möwenweg“ beobachtet worden sein und um 17 Uhr wurden die Kamerawagen bemerkt, als sie aus Richtung Flintbek nach Molfsee hineinrollten. Und das, obwohl es bei den ersten Protesten der Gemeinde zu Beginn des Jahres (GiWY berichtete, 1, 2 ) – von Seiten der Firma Google hieß, dass zunächst keine Aufnahmen in Molfsee geplant seien.

Genau darauf verweist auch Molfsees Bürgermeister Roman Hoppe. „Man hat uns damals das Wort zunächst‘ in die Stellungnahme geschrieben. Doch das ist jetzt offenbar vorbei“, erklärte Hoppe. Und dabei war man sich doch nach den wehrhaften und öffentliche Kampagnen Anfang des Jahres sicher gewesen, dass die Privatsphäre der Molfseer Bürger durch das „Streetview“ nicht angetastet wird. Und nun das? Dazu Kay Oberbeck, Chef in Sachen Öffentlichkeitsarbeit bei Google Deutschland. „Wir haben vor vier Monaten mit den zuständigen Datenschützern zusammen gesessen und uns angenähert. Gesichter werden verwischt, Autokennzeichen unkenntlich gemacht, damit können wir das Streetview-Projekt weiter verfolgen“, so Oberbeck. Auf der Internetseite gibt es Informationen über die nächsten Stationen für die Kamerawagen und auch über Möglichkeiten, Bilder und Kamerasequenzen bei Google löschen zu lassen. Kiel und Lübeck stehen bei Google als nächstes auf der Liste.

Quelle: .KN-Online

Street-View-Aufnahmen in Deutschland gehen weiter

Posted in Überwachung, Dienste, Kritisches, Maps, Street View by giwy on 2009-04-01

(Leider) Kein Aprilscherz: Bereits seit dem 27. März sind wieder Google’s StreetView Fahrzeuge in Deutschland unterwegs. Dies gab die NetZeitung unter Berufung auf Google’s Pressesprecher Stefan Keuchel bekannt.

Wann der Dienst auch Bilder von Straßen und Häusern in Deutschland zeigt, lässt sich Stefan Keuchel zufolge noch nicht sagen. «Wir machen jetzt erstmal mit den Aufnahmen weiter.» Diese seien im Herbst des vergangenen Jahres abgebrochen worden, was jedoch nicht mit der öffentlichen Kritik zu tun gehabt habe. «Vielmehr benötigen wir für die Aufnahmen gutes Wetter.»

Keuchel betonte, dass Street View keine Live-Bilder zeigt: «Zwischen den Aufnahmen und der Veröffentlichung vergehen Monate.» Die Gesichter zufällig fotografierter Personen würden ebenso automatisch unkenntlich gemacht wie die Kennzeichen abgebildeter Fahrzeuge.

Wenn ihr Fahrzeuge in eurer Umgebung gesichtet habt, könnt ihr gerne in den Kommentaren davon berichten.

.Quelle

Großbritannien: Massive Kritik gegen StreetView

StreetView scheint sich langsam aber sicher um unbeliebtesten Tool aus Google’s Programmier-Werkstatt zu mausern. Erst vor wenigen Tagen unter anderem in Großbritannien gestartet (GiWY berichtete), wurde der Dienst bereits wenig später von der britische Datenschutz- und Bürgerrechtsorganisation ‚Privacy International‘ aufs schärfste kritisiert (GiWY berichtete). Und als ob dies noch nicht genug wäre, steigt nun auch der Unmut bei der breiten Öffentlichkeit.

So häufen sich die Beschwerden von Briten, die ihre Privatsphäre durch Bilder des Straßenansichtdienstes verletzt sehen. Mehrere Medien berichten, dass die Zahl der Beschwerden in die Hunderte geht, beanstandet wurden Fotos, die Personen beim Besuch eines Sexshops zeigen, beim Steinewerfen und beim Sich-Übergeben auf der Straße und auch das Ehepaar Tony und Cherie Blair monierte, dass Google Street View zu nahe an ihre Privatspähre gerückt ist. Fotos ihres Wohhauses in West London wurden am Freitag entfernt. Nun hat auch die Sonntagsausgabe des Independent Google auf anstößige Straßenansicht-Fotos aufmerksam gemacht: Bilder von nackten Kindern.

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Entfernt: eines der beanstandeten Bilder zeigte diesen Mann in Soho, der einen Sex-Shop verlässt.

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„Privacy International“ kämpft gegen StreetView in Großbritannien

Posted in Überwachung, Klagen, Verhandlungen, Maps, Street View, Studien by giwy on 2009-03-20

Die britische Datenschutz- und Bürgerrechtsorganisation Privacy International erhebt sich erneut gegen Google. Nachdem im Februar der neu eingeführte und in Hinsicht auf den Datenschutz äusserst bedenkliche Dienst „Latitude“ kritisiert wurde (GiWY berichtete), hebt man nun den Zeigefinger gegen StreetView. Man suche eine rechtliche Klärung der Frage, ob das in Großbritannien (gestern) gestartete Angebot Googles (GiWY berichtete) rechtens sei.

Eine für diesen Zweck notwendige Beschwerde an den „Information Commissioner“ des Landes wurde allerdings noch nicht formuliert. Es ist auch fraglich, ob dieser nationale Datenschutzbeauftragte die Beschwerde akzeptieren wird, denn sein Büro hat Google Street View im vergangenen Jahr Grünes Licht gegeben. Das von Google eingeführte Unkenntlichmachen („Blurring“) von Gesichtern sowie die Möglichkeit einer Beschwerde gegen einzelne Bilder genügte dem Büro des Commissioners, um den Dienst für unbedenklich zu erklären.

Der Beschwerdeführer von Privacy International hat sich davon aber nicht überzeugen lassen. Für ihn werden die von Google geschossenen Bilder für kommerzielle Zwecke genutzt. Und Fotos, die für kommerzielle Zwecke genutzt werden, bedürfen seiner Meinung nach der Zustimmung des Fotografierten. Er betrachtet sein angekündigtes Verfahren als eine Art Testfall, mit dem man den gesamten Vorgang wieder auf die Füße stellen kann. Nicht die von Google bestimmte Reihenfolge der nachträglichen Bearbeitung und der optionalen späteren Entfernung der Bilder (Opt-out) ist die richtige Marschrichtung, sondern die der vorherigen Einverständniserklärung.

Quelle: .intern.de

Neue StreetView-Aktivitäten: Google-Autos fotografieren in der Schweiz

Posted in Überwachung, Maps, Street View by giwy on 2009-03-20

Seit dem gestrigen Donnerstag  sind Google-Fahrzeuge mit der berühmt-berüchtigten Kamera auf dem Dach in Schweizer Ballungszentren unterwegs. Ein konkretes Datum oder einen Zeitraum, ab wann die Bilder in StreetView verfügbar sein sollen, gibt es bis dato noch nicht.

In der Vergangenheit machte  Street View vor allem in Deutschland wegen Datenschutz-Bedenken von sich reden. Google-Sprecher Matthias Meyer sagte gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz, dass Google vor dem gestrigen Aufnahmestart mit den Schweizer Datenschützern das Gespräch gesucht habe. Gesichter und Autonummern würden schon heute automatisch mit einer Verwischungs-Technik unkenntlich gemacht und zudem könne man unerwünschte Aufnahmen über die Google Webseite melden.

Quelle: .Tagesanzeiger.ch

StreetView in den Niederlanden und Großbritannien gestartet

Posted in Überwachung, Maps, Street View by giwy on 2009-03-20

Google hat seinen umstrittenen Straßenkartendienst Street View jetzt auch in Großbritannien und den Niederlanden gestartet. Damit kann sich nun auch dort jeder auf Straßenebene umsehen. Die verwendeten Bilder wurden laut Medienberichten erst innerhalb des letzten Jahres gesammelt. Sie sind daher teilweise aktueller als die für manche Regionen verfügbaren Satellitenaufnahmen bei Google Maps. In den kommenden Wochen wird mit einer Ausweitung des Street View-Angebotes für Großbritannien gerechnet.

Zu den verfügbaren Städten gehören Birmingham, Bristol, Cambridge, Coventry, Derby, Leeds, Liverpool, London, Manchester, Newcastle, Norwich, Nottingham, Oxford, Scunthorpe, Sheffield, Southampton, York (England), Belfast (Nordirland), Aberdeen, Dundee, Edinburgh, Glasgow (Schottland), Cardiff und Swansea (Wales).

In den Niederlanden fällt das Angebot vorerst noch etwas sparsamer aus. Dort sind bisher nur Amsterdam, Rotterdam und Groningen von Googles Street View-Fahrzeugen erschlossen worden.

Quelle: .diverse

Erneut Klage gegen Google in Deutschland: Oberurseler Anwalt fürchtet um seine Privatsphäre ***Update***

Posted in Earth, Klagen, Verhandlungen, Maps, Street View by giwy on 2009-02-25

Schon im Oktober hat der Rechtsanwalt Jürgen Ronimi den Kampf aufgenommen. Er wird noch viel Kraft brauchen. Denn der Oberurseler hat sich den stärksten Gegner ausgesucht, den das Internet zu bieten hat: Den Suchmaschinen-Giganten Google. Die vor zehn Jahren gegründete Firma ist mittlerweile so dominant, dass die neue Chefin des US-Kartellamts, Christine A. Varney, bereits die Monopol-Stellung des Konzerns in Sachen Online-Werbung kritisiert hat (GiWY berichtete).

Ronimi sorgt sich indes weniger um den freien Markt. Ihm geht es um seine Privatsphäre. Denn mit Google Earth kann die ganze Welt über das Internet jederzeit in Ronimis Garten schauen und auf demselben Weg fast jedes Grundstück der Welt betrachten. Als der Anwalt sein Anwesen im Netzt entdeckte, schrieb er an Google: Die Firma möge bitte sein Grundstück unkenntlich machen. Doch der Konzern wollte nicht.

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Paar aus den USA scheitert mit Klage gegen StreetView

Posted in Überwachung, Datenspeicherung, Klagen, Verhandlungen, Street View by giwy on 2009-02-23

Ein Ehepaar aus Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania hat einen Prozess gegen Google verloren, in dem es um Aufnahmen ihres Hauses im Dienst Street View ging. Das Paar sah seine Privatsphäre durch die Bilder im Angebot des Suchmaschinenbetreibers verletzt und verlangte die Löschung der Dateien sowie Schadenersatz wegen seelischer Grausamkeit. Das zuständige Bezirksgericht hat die Klage nun abgewiesen – sie sei vollkommen gegenstandslos.

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